In der Scrum-Philosophie wird mit jedem Sprint ein potenziell auslieferbares Produktinkrement erzeugt. Jeder Sprint überführt also ein Produkt von einer Version in die Nächste. Das Kano-Modell , erdacht von Dr. Noriaki Kano, Professor an der Universität Tokio, hilft dabei, die Wünsche und Erwartungen des Kunden zu erfassen, zu struktieren und bei der Produktentwicklung zu berücksichtigen.
Um sicherzustellen, dass jeder Sprint mit einem Produktinkrement abgeschlossen wird, welches die Erwartungen des Kunden erfüllt, sind demnach in jedem Sprint alle vom Kano-Modell definierten Merkmale zu berücksichtigen. Anders gesagt: Jeder Sprint Backlog braucht ein ausgewogenes Verhältnis von User Stories zu Basiselementen (grundlegende und selbstverständliche Aspekte eines Produkte, die dem Kunden erst bei Nichterfüllung bewusst werden), Leistungsmerkmalen (sind dem Kunden bewusst, beseitigen Unzufriedenheit oder schaffen Kundenzufriedenheit) und Begeisterungsmerkmalen (Nutzen stiftende Merkmale, mit denen der Kunde nicht unbedingt rechnet).
Mit diesem Wissen lassen sich Sprint Backlogs komponieren, dass im Sprint Review bei allen Beteiligten für vollste Zufriedenheit sorgen und die echte Überraschungsmomente bereithalten. Positives Feedback von den Teilnehmern des Sprint Reviews ist essentiell für die Würdigung der Arbeit des Realisierungsteams und wirkt wie eine wahre Motivationsspritze. Bei zusätzlich ansprechender Präsentation der Ergebnisse und dem richtigen Publikum ist der Erfolg des Sprints, aber auch des Gesamtprojekts garantiert.
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