Mit diesem Post startet eine neue Serie. Wir schauen uns Tools und Dienste an, die für Startups wie gemacht sind und in der Regel auch ohne Kosten eingesetzt werden können. Den Auftakt macht Cloudkick:
Cloudkick instantly consolidates all your infrastructure management into one dashboard, eliminating the time and hassle involved in maintaining a host of different tools. See a human-friendly overview of all your servers that includes: name; status; IP address; performance gauges for CPU, Memory, and Disk space; and controls to perform simple actions like opening a terminal or rebooting a machine.
Kurz gesagt, Cloudkick macht das Monitoring von Servern aber auch den darauf laufenden Diensten wie Apache, MySQL, usw. unglaublich einfach und vor allem schmerzfrei. Laufen Ihre Anwendung bereits in einer der üblichen Clouds von Amazon, Rackspace & Co., so funktioniert Cloudkick out-of-the-box. Betreiben Sie einen vServer oder einen dedizierten Server können Sie durch die Installation des Agents nahezu alle Funktionen in 5 Minuten nachrüsten.
Nach der Installation lassen Sie in der Konfiguration von Cloudkick beliebige sog. “Monitors” definieren, die bei Fehlschlag einen “Alert”, also eine Nachricht an definierte Kommunikationskanäle senden. Übrigens nicht nur per E-Mail, sondern auch auch per SMS oder Instant Messenger.
Die Preisstruktur von Cloudkick orientiert sich an der Anzahl der Nodes (Server), die überwacht werden. Wenn Sie nur einen Server betrieben ist Cloudkick kostenlos. Kostenlos ist übrigens auch die Überwachung von beliebig vielen Nodes im Bezug auf Dienste wie DNS, HTTP, usw. Wollen Sie also mehrere Webserver auf Verfügbarkeit überprüfen, so müssen Sie dafür nicht zahlen.
Cloudkick kann hervorragend als alternative für eine lokale Munin, Cacti oder Nagios-Installation dienen. Die Vorteile liegen auf der Hand: Sie müssen sich nicht mehr selbst um die Administration des Tools kümmern und auch keinen dedizierten Festplattenplatz mehr bereithalten. Gerade bei umfassendem Monitoring fallen schon eine Menge Daten an. Ganz besonders dann, wenn Sie die Entwicklung über ein größeres Zeitintervall betrachten wollen.
Wie wichtig Server-Monitoring insb. für Startups ist, deren Website/Webdienste das gesamte Geschäft “powern”, muss wohl kaum noch einmal explizit gesagt werden. Cloudkick bietet die Möglichkeit, mit wenig Aufwand und ggf. keinen Kosten deutlich ruhiger schlafen zu können. Cloudkick wurde neulich übrigens von Rackspace übernommen, ist also solide aufgestellt und finanziell abgesichert. Auch ist davon auszugehen, dass die gesammelten Daten in guten Händen sind.
PS: Mehr zu mir, also dem Autor dieses Artikels, finden Sie hier im Blog auf meinem Profil.
















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